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Gabriela Àbelovà-Hessenberger, Gmunden, Österreich
Biografie:
Gabriela Àbelovà-Hessenberger wurde in einer Musikerfamilie in Piestany, Slowakei, geboren und erhielt an der dortigen Musikschule den ersten Unterricht. Danach besuchte sie bis 1993 das Konservatorium Bratislava. Noch während ihrer Ausbildung nahm sie an verschiedenen Wettbewerben teil und errang u. a. den 2. Preis des Slowakischen Konservatoriums.
1998 schloss sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Bratislava (Prof. Starosta) ab. Im Rahmen ihrer Weiterbildung besuchte sie Meisterkurse bei E. Indjic und L. Berman.
Regelmäßige Solo- und Kammerkonzerte führten sie nach Ungarn, Slowakei, Österreich, Kroatien und in die Tschechei.
Die Künstlerin ist seit 2000 in Österreich verheiratet, lebt mit ihrer Familie in Oberösterreich und lehrt an der Landesmusikschule Thalheim bei Wels.
Pressestimmen:
„Klavier-Sternstunde – Im Rathausfestsaal Gmunden gastierte vor einem zahlreichen und fachkundigen Publikum die gebürtige Slowakin und seit 2000 Neo-Trauseestädterin Gabriela Àbelovà-Hessenberger. … Am Beginn des anspruchsvollen elitären Programms stand die c-Moll Sonate KV 457 von Mozart. … Die Widergabe gelang brillant, präzise und klar. In Nocturne c-Moll op. 48/1 von Chopin wurde nicht nur perlende makellos technische Brillanz demonstriert, sondern hymnische Heroik – keine Spur mehr von einem verliebten Nachtgesang. Im Mittelteil erreichte die Interpretation sinfonische Dimension – mit rauschendem Beifall bedacht. … Die Künstlerin bot in der Bewältigung dieser enormen Provokationen (Prokofjews 2. Sonate d-Moll) eine ganz große Leistung, der das Publikum höchste Bewunderung zollte.“ (Salzkammergut Rundschau v. 19.05.2004)
„… war eine der herausragenden Künstlerinnen dieses Neckargemünder Pianistenforums. Feuer und Anmut, großer Ausdruck und Eleganz vereinte ihr Chopin-Spiel gleichermaßen – zu erleben im Nocturne c-Moll op. 48/1 ebenso wie im Andante spianato et Grande Polonaise brillante Es-Dur, das sie in prächtige Hochstimmung brachte, tiefes Gefühl und spielerische, launisch glitzernde Virtuosität in besten Einklang setzte. Mit der größten Leichtigkeit servierte Àbelovà-Hessenberger die virtuos verwickelten Verdichtungen, formte den brillanten Ansturm mit makellos kultivierter Klanggebung. Dass selbst das flächenhafte Glitzern von tiefer Seele reich durchdrungen ist, gehört zu den selten zu vernehmenden Geheimnissen großer Pianistenkunst. Davon profitierte nicht zuletzt auch Liszts „Valée d’Obermann“, das hier große Ruhe, Wärme und still beredte Kraft ausstrahlte. Schließlich zwei Werke von Prokofjew: Die komplex verschachtelten Rhythmen der 2. Sonate kamen ebenso präzise wie musikalisch beseelt. Hochvirtuos rasend, aufreizend turbulent: „Versuchung“ op. 4/4.“ (Rhein-Neckar-Zeitung v. 29.04.2004)
„Ein eindrucksvolles Debüt als Pianistin gab Gabriela Hessenberger im vollbesetzten Kammermusiksaal der Gmundener Musikschule. In ihrer neuen Heimat glänzte die Pianistin mit einem sehr ansprechenden Programm aus Werken von Haydn, Chopin, Liszt und Debussy.“ (Salzkammergut Rundschau v. 13.11.2002)
Solo-Repertoire (Auszug):
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